Grabung und Prospektion in der Moldau nach der 3. Projektwoche

Scânteia 2016. Beginn Abtragung der verbrannten Lehmreste mit Holzabdrücken. Lehmbrocken des Hauses.Die vergleichsweise mächtige Überdeckung führte wohl dazu, dass das Haus (Loc. 14) sehr gut erhalten ist. Die Oberfläche des verbrannten Lehms ist nun vollständig freigelegt, wobei im Osten des Schnitts die Grenzen nicht ganz erfasst sind. Gheorghe Lazarovici hat begonnen, die verbrannten Lehmbrocken, die wahrscheinlich von den Wänden stammen umzudrehen und die Abdrücke der Hölzer in Richtung und Mächtigkeit zu erfassen sowie die Lehmmenge und den prozentualen Grad der Erhaltung abzuschätzen. Im nächsten Arbeitsschritt soll versucht werden, den verziegelten Fußboden freizulegen und zu sehen, ob weitere Befunde (Öfen, Feuerstellen etc.) und Gefäße in situ angetroffen werden können. Weiterlesen

Drohne der UFG – Erstes registriertes UAV für wissenschaftliche Zwecke in Rumänien

Im Rahmen des Projektes zur Landschafts- und Siedlungsarchäologie in Ostrumänien werden auch Befliegungen von Fundplätzen mit dem UAV des Institus durchgeführt. In Rumänien dürfen Denkmäler inklusive ihrer Schutzzone von 500 m Radius nicht einfach aus der Luft fotografiert werden. Die  kostenpflichtige Genehmigung erteilt das Ministerul Transporturilor Civil Aviation in Bukarest. In die Drohne wird ein Chip mit Erkennungsnummer geklebt. Außerdem erhält sie ein „Luftfahrtkennzeichen“, das durch einen Aufkleber von außen gut lesbar ist. Weiterlesen

Neolithische, dakische und römische Häuser – Erste Ergebnisse der Rumänien-Kampagne 2016

DCIM100MEDIADJI_0001.JPGSeit dem 16. Juli sind Prof. Dr. D. Mischka und Dr. C. Mischka zusammen mit 10 Studenten der archäologischen Wissenschaften der FAU sowie einer Studentin aus Göttingen und einem Kollegen aus Frankfurt am Main unterwegs zu archäologischen Feldmaßnahmen in Rumänien. Nach den ersten anderthalb Wochen fällt die Zwischenbilanz dieser Kampagne durchweg positiv aus. Weiterlesen

Ankündigung: Pal.DoT: Erstes Paläolitharchäologisches Doktorandentreffen 28. – 30. Oktober 2016

paldot_logo_20160724Um allen Doktoranden der Paläolitharchäologie die Möglichkeit zu geben, sich mit Kollegen in der gleichen Ausbildungsphase treffen zu können, soll dieses Treffen eine Plattform sein, sich in ungezwungenem Rahmen über die verschiedenen Arbeiten und Projekte austauschen zu können. Jeder Teilnehmer hat hierbei die Möglichkeit in einem kurzen Vortrag von etwa 25 Minuten Länge mit kurzer anschließender Diskussion sein Dissertationsprojekt vorzustellen. Wir möchten darauf hinweisen, dass auch internationale Doktoranden an unserem Treffen teilnehmen werden. Daher wird die Bereitschaft zum Vortragen auf Englisch begrüßt, doch auch Vorträge in deutscher Sprache werden gerne angenommen. Weiterlesen

Zeitungsbericht über Vortrag im Fränkische Schweiz Museum, Tüchersfeld

Am 29. Juni referierte Dr. Carsten Mischka über die Lehrgrabung von 2014. Damals wurde die linearbandkeramische Siedlung von Ebermannstadt-Eschlipp auf dem Krügelsmelm untersucht.

Der Vortrag war angekündigt im Begleitprogramm zur Aussstellung „Als das Mammut zu schwitzen begann…“, in der auch wichtige Funde aus der Ur- und Frühgeschichtlichen Sammlung der FAU gezeigt werden und die im Fränkische Schweiz Museum in Tüchersfeld noch bis zum 18.9.2016 zu sehen ist.

Neben einem Beitrag von U. Güldner in den Nürnberger Nachrichten vom 2.7.2016 erschien auch ein Online-Beitrag in den NN Pegnitz.

Der Vortrag war mit ca. 100 Besuchern gut besucht.

Archäologisches Kolloquium am 07.07.2016

Endversion

Am 07.07.2016 dürfen wir Sie herzlich zu unserem ur- und frühgeschichtlichen Vortrag um 18:00 Uhr c.t. im Kollegienhaus (Hörsaal 1.019) einladen. Es referiert Anna-Leena Fischer M.A., Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität zu Köln, zum Thema:
Die Neolithisierung des Nördlinger Rieses – mit einem Blick über den Kraterrand

Bestimmungübung Petersberg am 1. und 2. Juli 2016

In dieser Woche veranstalten S. Schrödel, J. Weinig und T. Uthmeier eine Bestimmungsübung an Fundmaterial von der berühmten mittelpaläolithischen Station Petersberg bei Halle.
Die Übung vermittelt in praxisnaher Weise die Bestimmung und Inventarisierung von Funden nach Vorgaben des Sächsischen Landesamtes.

An beiden Tagen treffen sich Interessenten um 9.00 Uhr im Seminarraum des Instituts. Um eine kurze Rückmeldung bei Teilnehme wird gebeten unter thorsten.uthmeier@fau.de

UE: Archäologische Bestimmungsübung an Originalmaterial vom Petersberg (Petersberg)
Dozent/inProf. Dr. Thorsten Uthmeier
AngabenÜbung, ECTS-Studium, ECTS-Credits: 2

Archäologisches Kolloquium am 23.06.2016

Am 23.06.2016 dürfen wir Sie herzlich zu unserem ur- und frühgeschichtlichen Vortrag um 18:00 Uhr c.t. im Kollegienhaus (Hörsaal 1.019) einladen. Es referiert Dr. Andreas Taller, Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters, Eberhard Karls Universität Tübingen, zum Thema:
Das mittlere Jungpaläolithikum des Hohle Fels: Implikationen für Ursprung und Entwicklung des Gravettien

Gemeinsamer Workshop zur Erstellung digitaler Geländemodelle mittels UAV

1.-4. Juni 2016: Archäologen, Geographen und Informatiker der FAU Erlangen-Nürnberg und der CAU Kiel führen gemeinsame Befliegungen an verschiedenen archäologischen Fundplätze in Mittelfranken durch

 

Abb. 1: F. Bauer und C. Mischka bereiten die Fluggeräte auf den Einsatz in Simmelsdorf-St. Helena vor. Auffällig: die unterschiedlichen Größen der Drohnen. Vorne: AscTec Falcon 8, hinten: DJI Phantom 3.

Abb. 1: F. Bauer und C. Mischka bereiten die Fluggeräte auf den Einsatz in Simmelsdorf-St. Helena vor. Auffällig: die unterschiedlichen Größen der Drohnen. Vorne: AscTec Falcon 8, hinten: DJI Phantom 3.

Der Einsatz unbemannter Luftfahrtsysteme (UAV: unmanned aereal vehicle; umgangssprachlich: „Drohne“) wird mehr und mehr zum festen Bestandteil archäologischer Feldforschung. Dies betrifft nicht nur die bloße Orthofotografie (Senkrechtaufnahmen) archäologischer Strukturen und Ausgrabungsflächen, sondern insbesondere auch die Erfassung größerer Flächen im Themenfeld der Landschaftsarchäologie. Hochauflösende Geländemodelle ermöglichen so beispielsweise die Auffindung von im Relief sonst unsichtbaren Grabhügeln, Gräben oder Mauern. Aber auch Lageanalysen von Siedlungen oder Befestigungen aller vergangenen Epochen werden so erleichtert oder manchmal überhaupt erst möglich. Weiterlesen